Therapien im Überblick
• Akupunktur
Ein zentraler Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Durch die gezielte Stimulation ausgewählter Akupunkturpunkte wird der Energiefluss (Qi) im Körper harmonisiert und das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang unterstützt. Diese Methode eignet sich besonders zur Behandlung funktioneller Störungen und wird häufig begleitend bei chronischen Beschwerden eingesetzt. Ziel ist es, die körpereigene Regulation zu unterstützen und natürliche Heilungsprozesse zu fördern.
• Homöopathie
Im Zentrum der Homöopathie steht das Ähnlichkeitsprinzip („Simile-Prinzip“): Ähnliches wird mit Ähnlichem behandelt. Dabei kommen individuell abgestimmte, stark verdünnte Arzneien zum Einsatz, die aus pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Substanzen gewonnen werden. Ziel ist es, die Regulation des Organismus sanft anzuregen und das innere Gleichgewicht zu unterstützen.
• Homöosiniatrie
Diese Methode verbindet Homöopathie und Akupunktur. Dabei werden homöopathische Mittel direkt in ausgewählte Akupunkturpunkte injiziert, um gezielt Regulationsprozesse anzustoßen. Besonders bewährt bei chronischen Erkrankungen, Allergien und funktionellen Störungen.
• Osteopathische Techniken
Eine sanfte Methode zur Behandlung des Bewegungsapparats. Funktionelle Blockaden werden durch gezielte Techniken mobilisiert. Besonders wirksam bei Rückenbeschwerden, Gelenkschmerzen oder Bewegungseinschränkungen – oft in sinnvoller Kombination mit Schröpfen, Baunscheidtieren oder Akupunktur.
• Segmentdiagnostik & Segmenttherapie
Störungen innerer Organe zeigen sich oft in bestimmten Hautarealen (Reflexzonen). Diese Bereiche können diagnostisch genutzt und gezielt behandelt werden. Durch Methoden wie Injektionen, Schröpfen oder Baunscheidtieren werden die entsprechenden Segmente stimuliert, um funktionelle Zusammenhänge positiv zu beeinflussen.
• Ohrakupunktur
Diese spezielle Form der Akupunktur basiert auf der Vorstellung, dass der gesamte Körper im Ohr reflektorisch abgebildet ist. Durch die gezielte Stimulation bestimmter Punkte lassen sich funktionelle Störungen regulieren und das innere Gleichgewicht positiv beeinflussen.
Sie wird häufig bei Schmerzen, Stress, Schlafproblemen sowie zur Unterstützung von Entgiftungs- und Regulationsprozessen eingesetzt und lässt sich gut mit anderen naturheilkundlichen Verfahren kombinieren.
• Komplexhomöopathie
Wird gern in der naturheilkundlichen Praxis eingesetzt, wenn mehrere Beschwerdeaspekte gleichzeitig berücksichtigt werden sollen. Dabei werden verschiedene homöopathische Einzelmittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip in einem Präparat kombiniert, sodass sie sich in ihrer Wirkung ergänzen.
Diese Form der Anwendung orientiert sich an typischen Krankheitsbildern und wird sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden verwendet.
• Traditionelle europäische Medizin (TEM)
Sie umfasst naturheilkundliche Verfahren, die sich über Jahrhunderte in Europa entwickelt haben. Dabei wird der Mensch ganzheitlich betrachtet, mit dem Ziel, die Ursachen von Beschwerden zu erkennen, die Regulationsfähigkeit des Körpers zu unterstützen und das innere Gleichgewicht langfristig zu stabilisieren.
Zu den wichtigsten Verfahren zählen:
- Phytotherapie (Pflanzenheilkunde): Einsatz von Heilpflanzen in Form von Tees, Tinkturen oder Extrakten zur Unterstützung verschiedener Körperfunktionen und zur Behandlung von Beschwerden.
- Ausleitungsverfahren: Dazu gehören z. B. Schröpfen und Baunscheidtieren, bei denen über die Haut gezielte Reize gesetzt werden, um den Stoffwechsel anzuregen und den Organismus zu entlasten.
- Ernährung nach den 4 Elementen: Lebensmittel werden den vier Elementen Erde, Wasser, Feuer und Luft zugeordnet und im Sinne der Humoralmedizin nach den Qualitäten warm, kalt, trocken und feucht beurteilt. Ziel ist es, die Ernährung individuell an die Konstitution anzupassen und ein inneres Gleichgewicht zu unterstützen.
- Ordnungstherapie: Sie umfasst Lebensstil, Tagesrhythmus, Bewegung, Schlaf und Stressregulation mit dem Ziel, langfristig Stabilität, Struktur und Gesundheit im Alltag zu fördern.
Honorar
Ersttermin (Anamnese & Erstbehandlung)
Für eine umfassende Erfassung Ihrer Beschwerden sowie ein ganzheitliches Verständnis Ihrer gesundheitlichen Situation nehme ich mir ausreichend Zeit.
Dauer: ca. 90 – 120 Minuten
Honorar: 140 € – 160 €
Der Ersttermin umfasst ein ausführliches Anamnesegespräch, eine sorgfältige körperliche Untersuchung sowie eine individuell abgestimmte erste therapeutische Behandlung.
Folgetermine
Weitere Behandlungen werden individuell nach dem tatsächlichen Zeitaufwand berechnet:
Basis-Termin (45 Min.): 90 €
Jede weitere angefangene 15 Minuten werden mit 30 € berechnet. Sollte eine Behandlung kürzer ausfallen, reduziert sich das Honorar entsprechend.
Individuelle Leistungen
Bei speziellen oder individuell zusammengestellten Behandlungen, die nicht in einem festen Leistungsrahmen enthalten sind, erfolgt vor Therapiebeginn eine transparente Kostenbesprechung in der Praxis.
Zusätzliche Kosten
Materialkosten: Je nach Therapieform (z. B. Injektionen oder spezielle naturheilkundliche Präparate) können geringe Materialkosten entstehen.
Laborkosten: Falls externe Laboranalysen notwendig sind, werden diese direkt vom jeweiligen Labor gesondert in Rechnung gestellt.
Abrechnung und Kostenübernahme
Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) als rechtlichem Orientierungsrahmen. Die tatsächliche Honorarberechnung richtet sich nach dem individuellen Behandlungsaufwand, der Zeitintensität sowie der therapeutischen Komplexität und erfolgt im zulässigen Rahmen angemessen.
Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen ohne Zusatzversicherung tragen die Kosten der Heilpraktikerbehandlung in der Regel selbst.
Bei privat Versicherten, Beihilfeberechtigten sowie Patienten mit Zusatzversicherung erfolgt die Abrechnung auf Grundlage der tatsächlich erbrachten Leistungen nach GebüH.
Je nach Versicherungsvertrag ist eine teilweise oder vollständige Erstattung möglich. Die Erstattungsbedingungen variieren je nach Versicherung (z. B. Privatversicherung, Zusatzversicherung, Beihilfe, Postbeamtenkrankenkasse, Bundeswehr). Eine vorherige Klärung mit dem jeweiligen Kostenträger wird empfohlen.
Da nicht alle Leistungen im GebüH vollständig abgebildet oder erstattungsfähig sind, kann es in Einzelfällen zu Abweichungen in der Kostenerstattung kommen.
